Bruckners unmögliche Sinfonie in der Weimarhalle

Es ist die Schöpfung eines Giganten und überträgt an „geistiger Dimension alle anderen Sinfonien des Meisters“ – so schrieb Hugo Wolf im Jahre 1892 über die 8. Sinfonie von Anton Bruckner. Diese Sinfonie in c-Moll, WAB 108, war bei der Uraufführung schon ein riesiger Erfolg, musste aber auch einen sehr langen Weg des Zweifels und mehrerer Bearbeitungen gehen. Jetzt wird die 8. Sinfonie von Bruckner im Rahmen des 3. Sinfoniekonzerts in der Weimarhalle ausgeführt.

Eine komplexe Sinfonie

Der Erfolg bei der Uraufführung war überwältigend, aber bis heute gilt vor allem ihr Finale als höchst komplex. Für den damaligen Dirigenten Hermann Levi war die komplette Sinfonie von Anton Bruckner zunächst nur ein „verschlossenes Buch“. Der Komponist selbst beschrieb seine Sinfonie als ein Werk von „emotionaler Spannung“ und ein „Mysterium“. Angeblich gab es programmatische Hintergründe, mit den Anton Bruckner sein Werk selbst erklären wollte und nicht so recht konnte. Nicht nur für ihn war die 8. Sinfonie einfach „pure Musik von allergrößter Kunstfertigkeit und geistiger Tiefe“.

Die Krone der Musik

Besonders das Ende kam beim Publikum und bei der Kritik gut an. Der österreichische Musikkritiker Hugo Wolf schrieb dazu, es sei „ein vollständiger Sieg des Lichts über die Finsternis“ gewesen. Für ihn war die Musik voller Tragik und schlicht die „Krone der Musik des 19. Jahrhunderts“. Die Musikliebhaber, die sich Bruckners 8. Sinfonie am Sonntag, dem 12. November, oder am Montag, dem 13. November 2023, jeweils um 19:30, in der Weimarhalle anhören, können sich auf ein Jahrhundertwerk freuen. Am Pult steht der französische Dirigent Bertrand de Billy, der in der Oper ebenso wie im Konzert zu Hause ist. Er wird den Taktstock für dieses so exzeptionelle Werk der späten Romantik der sinfonischen Literatur heben.

Der Anwalt der Musiker

Bertrand de Billy hat in der Musikwelt einen ausgezeichneten Namen. Was die Musiker wie auch die Zuhörer an dem Franzosen besonders schätzen, ist seine Lebendigkeit. Der gefeierte Dirigent versteht sich als eine Art Anwalt der Musiker und der Komponisten. Er trägt ihre Musik und damit auch ihr ganzes Können in die Gegenwart. Viele bezeichnen Bertrand de Billy als einen wahren Klangzauberer, dessen Leistung immer wieder Lust auf mehr macht. Wer möchte, kann schon die Generalprobe des Orchesters mit dem Dirigenten hören, und zwar am Sonntag, de 11. November 2023. Die letzte Probe vor dem Konzert beginnt um 11:00 Uhr in der Weimarhalle. Die limitierten Karten kosten zwölf Euro.

Herzlich willkommen im Apart Hotel

Ob Bruckner jemals in Weimar war, ist nicht bekannt. Musikfreunde, die nach Weimar kommen, finden im Apart Hotel stets die passende Unterkunft für ihren Aufenthalt. 40 Zimmer hat das Apart Hotel, von denen jedes mit einem modernen Bad mit Föhn, WC und Dusche ausgestattet ist. Zudem hat jedes Zimmer ein Satelliten-TV und ein Telefon für kostenlose Gespräche ins deutsche Festnetz. Kostenlos ist für die Gäste auch das WLAN. Um sich für den Tag zu stärken, bietet das Apart Hotel am Morgen ein reichhaltiges Frühstücksbüfett. Auf diesem abwechslungsreichen Büfett sind unter anderem auch Spezialitäten aus der Region zu finden. Wer Ruhe mag, wird sich im Apart Hotel ebenfalls wohlfühlen, denn es liegt in idyllischer Stadtrandlage.

Redaktion