Nietzsche lädt zur Gartenparty

Friedrich Nietzsche, der Philologe und Philosoph, starb am 25. August vor 122 Jahren in Weimar. Aus diesem Anlass lädt das Nietzsche-Archiv zu einer Gartenparty. Weimar plant ein heiteres, aber zugleich ein feierliches Fest mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm. Unbeschwert und nachdenklich, mit Kuchen, Wein und Wissenschaft, ehrt Weimar Friedrich Nietzsche, der sich in der Stadt sehr wohlgefühlt hat.

Ein umfangreiches Programm

Gefeiert wird die Party, bei der Friedrich Nietzsche im Mittelpunkt steht, in der Villa Silberblick. Der Garten der Backsteinvilla wird dabei zu einem Ort für künstlerische und philosophische Begegnungen. Ab 16:30 Uhr lädt Professor Helmut Heit zu einer philosophischen Führung durch die Villa ein, die heute das Nietzsche-Archiv beherbergt. Um 17:00 Uhr geht es dann in den Garten, um Nietzsche zu lesen. Die philosophische Denkwerkstatt wird von Doktor Corinna Schubert und Axel Thielmann geleitet. Um 17:30 Uhr gibt es dann eine kuratorische Führung durch das Archiv mit Sabine Walter. Der Abend endet um 20:00 Uhr mit dem Konzert „Evas Apfel“.

Zusätzliche Angebote für die Gäste

Alle, die mehr über Friedrich Nietzsche und seine Zeit in Weimar erfahren wollen, können dies durch Führungen, aber auch durch Filme wie: „Der Künstler Friedrich Nietzsche – Musik. Tanz. Poesie.“ Die Gäste können zudem Plakate mit seinen Zitaten gestalten oder in der Cyanotypie-Werkstatt mit der Herstellung von Fotos experimentieren. „Gott ist tot“ – dies ist wohl eines der bekanntesten Zitate des Philosophen, der nur 55 Jahre alt wurde. Von der Philosophie Schopenhauers beeindruckt, widmete sich der erst 24 Jahre alte Professor Friedrich Nietzsche an der Universität Basel zunächst der klassischen Philosophie. Aus gesundheitlichen Gründen musste er schon zehn Jahre später die Professur niederlegen.

Ein schwer kranker Mann

Friedrich Nietzsche war zeit seines Lebens kränklich, trotzdem veröffentlichte er mit „Also sprach Zarathustra“ und „Götzendämmerung“ wegweisende Werke in der Philosophie. Immer wieder von Depressionen und Suizidgedanken gequält, unter schweren Migräneanfällen leidend, zog sich Nietzsche mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Er korrespondierte mit August Strindberg und mit Gottfried Keller. 1889 erlitt er in Italien einen kompletten psychischen Zusammenbruch. Seine Briefe, die als „Wahnbriefe“ bekannt wurden, schickte er an Cosima Wagner, die Ehefrau des Komponisten Richard Wagner. Nietzsche wurde zunächst in eine Irrenanstalt in Basel und auf Drängen seiner Mutter in die psychiatrische Universitätsklinik nach Jena verlegt. Nach dem Tod der Mutter kaufte er die Villa Silberblick in Weimar, wo ihn seine Schwester bis zu seinem Tod pflegte. Sie gründete das Nietzsche-Archiv und machte die Schriften ihres Bruders der Öffentlichkeit zugänglich.

Komfortabel wohnen im Apart Hotel

Geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit allem Komfort, eine ruhige Lage sowie eine gute Verkehrsanbindung, ein reichhaltiges Frühstücksbüfett mit regionalen Spezialitäten – dies bietet das Apart Hotel in Weimar seinen Gästen. Jedes der 40 Zimmer hat selbstverständlich ein modernes Bad mit Dusche, Föhn und WC ausgestattet. Die Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer sind mit einem Satelliten-TV, mit Telefon und WLAN-Anschluss ausgestattet. Die Gäste können den WLAN-Anschluss und das Telefon für Gespräche ins deutsche Festnetz kostenlos nutzen. Was das Apart Hotel besonders auszeichnet, ist die ruhige Lage am Stadtrand von Weimar und die familienfreundliche Atmosphäre. So können Familien mit Kindern das komfortable Dreibettzimmer im Apart Hotel nutzen.

Redaktion
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