Goethes Gärten und die Gartenkunst in Weimar

Der Name Johann Wolfgang von Goethe steht für die hohe Kunst des Dichtens, dass der Dichter selbst auch ein Gärtner war, wissen aber nicht viele Menschen. Goethe war nicht einfach nur ein Dichter und Denker, der sich literarisch mit der Natur auseinandergesetzt hat, er war zugleich ein sehr aktiver Hobbygärtner. Dafür stehen die Gärten in Weimar, wie der Garten am Stern, sein Hausgarten am Frauenplan und nicht zuletzt der Park an der Ilm.

Von der Theorie zur Praxis

Goethe beschäftigte sich in seinen ersten Jahren in Weimar zunächst nur rein theoretisch mit dem Thema Garten. Der berühmte Dichter war zwar nie in England, aber ihn faszinierte die damals neue englische Gartenmode: der Landschaftsgarten. Goethe studierte die Schriften von Hirschfeld, einem bedeutenden Gartentheoretiker und setzte sich mit dem Thema Botanik auseinander. Der leidenschaftliche Gärtner Goethe wurde aber erst 1776 „geboren“, und zwar nach einem Besuch im Wörlitzer Gartenreich, nicht weit von Weimar entfernt. Der Dichter und der Weimarer Großherzog Karl August waren von diesem Gartenreich so begeistert, dass sie spontan beschlossenen, so etwas auch in Weimar zu errichten.

Der Park an der Ilm

1778 war es so weit, pünktlich zum Namenstag der Herzogin Luise von Sachsen-Weimar-Eisenach gab es ein großes Fest zur Einweihung des Parks an der Ilm. Dieser bis heute landschaftlich wunderschöne gestaltete Park verbindet das Schloss Belvedere mit Schloss Tiefurt, dem Sommersitz der Herzogin Anna Amalia. Auf dem kilometerlangen Weg überqueren die Besucher Brücken, sie kommen an zahlreichen Denkmälern vorbei und können bei einem Spaziergang die Seele baumeln lassen.

Der private Gartenbesitzer

Goethe hat nicht nur den Park an der Ilm mitgestaltet, er war auch privat ein stolzer Gartenbesitzer. 1776 schenkte der Herzog dem Dichter das damals verwahrloste Gartenhaus mit Garten. Goethe investierte sehr viel Zeit und Geduld, um den Garten nach englischem Vorbild mit Zier- und Nutzpflanzen zu gestalten. Er legte neue Wege an, machte den oberen Teil parkähnlich, ließ Sitzplätze und kleine, lauschige Nischen einbauen. Im unteren Teil pflanzte der Dichter Erdbeeren und Gemüse sowie seine Lieblingsblume: die Malve. Ihr widmete er eine kleine Allee und in dieser Gartenidylle schrieb der Dichter eines seiner vielleicht schönsten Gedichte – „An den Mond“.

Der Garten am Frauenplan

Als Goethe 1782 in den Adelsstand erhoben wurde, war das Gartenhäuschen nicht mehr standesgemäß. Er legte hinter seinem Haus am Frauenplan einen neuen Garten an, dieses Mal mit Blumen wie Rosen, Dahlien und Flieder, auch Goldregen und Bäume wie Ahorn und Linde sind in diesem Garten zu finden. Hübsche Hecken dienen zudem als Einfassungen für Beete mit Gemüse.

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Redaktion
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