Goethes idyllisches Gartenhaus

Johann Wolfgang von Goethe liebte Weimar und Weimar liebte den Dichter. Sein erster Wohnsitz in der Stadt an der Ilm war ab 1776 das Gartenhaus am Rande eines weitläufigen Parks. Diesem Gartenhaus blieb er bis zu seinem Tod im Jahre 1832 treu und schrieb dort mit dem „Erlkönig“ und „An den Mond“ zwei seiner schönsten und zugleich bekanntesten Gedichte. Selbst wenn das Haus momentan von innen nicht besichtigt werden kann, es lohnt sich auf jeden Fall, den schönen Garten zu besuchen.

Alles blüht

Wie entzückt Goethe von seinem Gartenhaus und dem großen Garten war, zeigt sich in zahlreichen Briefen, die er auch an die Gräfin Auguste zu Stolberg im Mai des Jahres 1776 schrieb. Der Dichterfürst schreibt von einem alten Haus, was er reparieren will. Voller Begeisterung schreibt er außerdem, dass alles blüht und die Vögel singen. Jetzt, in der kalten Jahreszeit, blüht natürlich nichts und die Vögel singen auch nicht. Trotzdem hat der Garten selbst im Winter einen unwiderstehlichen Charme. Goethe interessierte sich am Anfang mehr für das Haus als für den doch recht verwilderten Garten. Erst nach und nach wuchs sein Interesse und er legte einen gestalterisch beispielhaften Garten an.

Der Garten heute

Parallel zu den Bauarbeiten am Gartenhaus brachte Goethe den Garten in Ordnung. So ließ er am Hang eine Terrasse und neue Wege anlegen. Er ließ Treppen bauen, pflanzte bunte Blumen und Obstbäume. Der Dichter hielt sich in der Architektur des Gartens an die klassische Dreiteilung. Es gibt einen schattigen Bereich am Hang, dann folgt eine große Obstwiese und unterhalb des Hauses erstreckt sich schließlich der Nutzgarten. In diesem Nutzgarten wuchsen auch Erdbeeren und Kartoffeln, heute ist dort, wo der Nutzgarten war, eine Rasenfläche zu finden. Goethe liebte es, Freunde in sein Gartenhaus einzuladen und sie mit Speisen zu verwöhnen, die teilweise aus dem eigenen Garten stammten.

Ein außergewöhnliches Denkmal

Ein Jahr nach dem Einzug ins Gartenhaus, im Jahr 1777, wurde ein außergewöhnliches Monument in Goethes Garten aufgestellt. Der Dichter hatte zusammen mit seinem Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser den sogenannten „Stein des Glücks“ entworfen. Dieser Stein war das erste Denkmal in Deutschland, was keine Figur zeigte. Bis heute nimmt das Denkmal, das aus einem Steinquader und einer Kugel besteht, einen besonderen Platz im Garten ein. Einen Spaziergang durch den Garten zu machen, der lange Zeit der beste Erholungsort für den Dichter war, lohnt sich auch im Winter.

Das Apart Hotel in Weimar

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Redaktion
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