Lesearten 2022 – das Literaturfestival in Weimar

Die Zeit zwischen dem 18. Mai bis zum 24. Juni 2022 sollten sich alle rot in ihrem Kalender anstreichen, die gerne lesen und sich auch gerne etwas vorlesen lassen. In diesem Zeitraum findet in Weimar das Literaturfestival statt, und zwar mit einem bunten Programm an verschiedenen Orten der Stadt. Lesungen und Vorträge zur Literaturgeschichte gibt es, ebenso wie literarische Veranstaltungen mit bekannten Autoren.

Lesen und singen

Harald Martenstein ist einer der bekanntesten Kolumnisten in Deutschland, der wunderbare Glossen schreibt. Georg Clementi ist ein Chansonnier mit vielen Preisen, der diese herrlichen Glossen in Lieder verwandelt. Er liebt diese oft provokanten und stets ironischen Texte, die er dann zu geistreichen und oftmals sehr komischen Lieder verarbeitet. Zu sehen und hören sind Martenstein und Clementi am 18. Mai ab 19:30 Uhr im „Kulturzentrum mon ami“ am Goetheplatz 11.

Angekommen in Deutschland

Vor mehr als 30 Jahren änderte sich Deutschland durch die friedliche Revolution, den Mauerfall und das Ende der DDR. Ute Heyder hat mit 30 Frauen und Männern in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gesprochen, wie sich ihr Leben verändert hat, welche Herausforderungen sie meistern mussten und wie sie ihr Leben völlig neu gestaltet haben. Jost Heyder und Kristin Gräfin von Faber-Castell lesen aus dem Buch „Born in the GDR – Angekommen in Deutschland“ und laden die Besucher ein, mit ihnen auf eine spannende Zeitreise durch das wiedervereinte Deutschland zu gehen. Die Lesung ist am 25. Mai um 19:30 Uhr in der Stadtbücherei Weimar.

Welch ein Leben!

Als uneheliches jüdisches Kind kommt Walter Kaufmann 1924 in armen Verhältnissen in Berlin zur Welt. Kurz nach seiner Geburt wird er adoptiert und kommt zur angesehenen Anwaltsfamilie Kaufmann nach Duisburg. Walter Kaufmann entkam, anders als seine Adoptiveltern, der Vernichtung durch die Nationalsozialisten. Mit einem Kindertransport gelangte er nach England, galt dort nach Ausbruch des Krieges aber als feindlicher Ausländer. Sein bewegtes Leben führte ihn schließlich nach Australien und 1958 zurück nach Deutschland. Den Filmemachern Karin Kasper und Dirk Szuszies aus Berlin gelang es 2019, einen Dokumentarfilm über Walter Kaufmann zu drehen. Am 31. Mai ab 19:00 Uhr, sprechen und diskutieren sie mit Wieland Koch im Kino „mon ami“ über diese Dokumentation.

Der Winter der Literatur

Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich die Literaturszene in Deutschland veränderte. Joseph Roth floh nach Paris, aber wie für ihn, so zog sich auch um Bertolt Brecht, Alfred Döblin und Else Lasker-Schüler das Netz immer enger zusammen. Uwe Wittstock hat darüber ein Buch geschrieben und die Lesung findet am 19. Mai um 19:30 Uhr im Kulturzentrum „mon ami“ statt.

Willkommen im Apart Hotel

Das Apart Hotel Weimar liegt sehr ruhig am Stadtrand und bietet seinen Gästen 40 freundlich gestaltete Zimmer an. Jedes der Zimmer hat ein modernes Bad mit Dusche, Föhn und WC, es gibt ein Satelliten-TV sowie ein Telefon für kostenlose Gespräche ins deutsche Festnetz. Den WLAN-Anschluss können die Gäste ebenfalls kostenlos nutzen. Wer sich für den Tag stärken will, kann das am reichhaltigen Frühstücksbüfett mit regionalen Spezialitäten. Vor dem Apart Hotel befinden sich direkt die Parkplätze, deren Nutzung für die Hotelgäste ebenfalls kostenfrei ist.

Redaktion
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