Wandern auf dem Maria-Pawlowna-Weg – immer ein besonderes Erlebnis

Wer nach Weimar kommt, kann dort praktisch auf Schritt und Tritt der wechselvollen Geschichte der Stadt begegnen. Goethe und Schiller, Nietzsche und Gropius, Charlotte von Stein und Ludwig Bechstein, Hector Berlioz und Lucas Cranach – sie alle haben in Weimar gewirkt und dort ihre Spuren hinterlassen. Auch die Zarentochter Maria Pawlowna gehört zu Weimar und ihr wurde ein wunderschöner Wanderweg gewidmet, der das Schloss Tiefurt mit dem Schloss Kromsdorf verbindet. Wer einen Spaziergang über den Maria-Pawlowna-Weg macht, wird dabei auch auf den Dichterfürsten Goethe stoßen.

Wer war Maria Pawlowna?

Maria Pawlowna wurde am 4. Februar 1786 in St. Petersburg geboren. Ihr Vater war der russische Großfürst Pawel Petrowitsch, der spätere Zar Paul I. Marias Mutter, die Großfürstin Maria Fjodorowna, war eine geborene Deutsche aus dem Haus Württemberg-Mömpelgard. 1804 heiratet die Zarentochter Carl Friedrich von Sachsen-Weimar und zieht mit ihrem Mann nach Weimar. Das Jahr 1806 ist ein dramatisches Jahr für Maria Pawlowna, denn am 11. Oktober muss sie nach der Schlacht von Jena und Auerstedt vor den französischen Truppen fliehen. Nach einem Jahr im Exil kehrt sie zurück nach Weimar und bringt dort 1808 ihre Tochter Maria Louise Alexandrine zur Welt. Drei Jahre später folgt mit Maria Louise Augusta Katharina die spätere Königin von Preußen und deutsche Kaiserin. In Weimar hoch verehrt, stirbt Maria Pawlowna 1859 im Schloss Belvedere, ihrem Witwensitz.

Ein schöner Spazierweg

Der Maria-Pawlowna-Weg wurde bereits im 19. Jahrhundert angelegt. Die Weimarer wollten sich auf diese Weise an die beliebte Zarentochter erinnern, die auch Franz Liszt als Kapellmeister nach Weimar geholt hatte. Der Weg beginnt am Schloss Tiefurt und führt bis zum Schloss Kromsdorf. Selbst wer keine Erfahrung mit dem Wandern hat, wird den Promenadenweg mit Sicherheit genießen. Er ist nicht allzu lang, die Strecke ist eben und führt durch eine Flussaue, die wie ein schöner Landschaftspark angelegt ist. Am Rande des Weges befindet sich das renaturierte Feuchtgebiet „Lache“. Der Weg führt vorbei an blühenden Wiesen und an Zitaten des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe. Auf den knapp zwei Kilometern gibt es immer wieder die Möglichkeit, eine kleine Rast einzulegen und die Tafeln mit den Goethe-Zitaten zu studieren. Das 1580 im Stil der Renaissance erbaute Schloss Kromsdorf hat einen schönen Park. Dort sind 64 Büsten von bekannten historischen Persönlichkeiten aufgestellt, die die Besucher bewundern können.

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